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Vorschau auf den 1. Eisschnelllaufweltcup in Minsk

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In der weißrussischen Hauptstadt Minsk findet von Freitag bis Sonntag der erste Weltcup im Eisschnelllauf statt. 264 Athleten haben für den Auftakt gemeldet, darunter ein rot-weiß-rotes Trio, angeführt von Österreichs Sportlerin des Jahres Vanessa Herzog sowie Juniorenweltmeister Gabriel Odor und dem weltcuperfahren Armin Hager. Nach einem gelungenen Auftakt bei den Österreichischen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Inzell wartet nun der erste Vergleich mit der internationalen Weltelite.

Der Kalender ist wieder dick gefüllt mit Großveranstaltungen, so warten im Jänner die Einzelstrecken-Europameisterschaften in Heerenveen, die Jugendolympischen Spiele in Lausanne, die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften in Salt Lake City sowie die Allround- und Sprintweltmeisterschaften, die im März dann in Hamar in Norwegen gemeinsam ausgetragen werden. Erstmals geht Herzog als große Gejagte in die Weltcupsaison. Im Vorjahr wurde sie nicht nur Welt- und Europameisterin, sondern sicherte sich auch den Gesamtweltcup über 500 Meter. Über diese Distanz erfolgt auch ihr Auftakt am Samstag. Zuletzt präsentierte sie sich in Inzell sehr stark, lief mit 37,46 Sekunden die zweitschnellste in dieser Saison erzielte Zeit.

„Ich freue mich jetzt schon auf den Beginn der Weltcupsaison. Die Vorbereitung war sehr gut und ich habe große Ziele. Zum einen möchte ich wieder um den Gesamtweltcup kämpfen, bei den Europameisterschaften meinen Titel verteidigen und mit einer schnellen Zeit um den WM-Titel mitkämpfen“, berichtete die 24-Jährige. Ihre größten Konkurrentinnen auf der kürzesten Weltcupdistanz werden neben der Japanerin Nao Kodaira vor allem die drei Russinnen Olga Fatkulina, Daria Kachanova und Angelina Golikova sein, die bei ihren Nationalen Meisterschaften in Kolomna knapp zusammen lagen und schnelle Zeiten liefen. Die derzeit weltschnellste Läuferin kommt aus Kanada. Kaylin Irvine lief vor knapp einen Monat in Calgary 37,43 Sekunden und führt diese Liste vor Herzog und Kodaira derzeit an. Die Wahlkärntnerin wird über 500 und 1.000 Meter an den Start gehen.

Sein Weltcupdebüt gibt der 19-jährige Tiroler Gabriel Odor in Minsk. Im letzten Jahr gewann der Grinzener die Goldmedaille im Massenstart und zuletzt sicherte er sich sechsmal Gold bei den Österreichischen Meisterschaften. Er startet über 1.000, 1.500 Meter und im Massenstart. „Ich freue mich schon auf mein Debüt. Speziell der dritte Tag der heimischen Meisterschaften hat mir Selbstvertrauen gegeben“, erklärte Odor, der in Inzell im Internationalen Vergleich seine deutschen Konkurrenten bezwang und sich nur den beiden Topläufern im Weltcup, dem Belgier Bart Swings, Silbermedaillengewinner im Massenstart bei den Olympischen Spielen 2018, sowie dem Schweizer Livio Wenger, im letzten Jahr Weltcupgesamtvierter im Massenstart, knapp geschlagen geben musste. Auch er beginnt seinen Einsatz am Samstag, über 1.000 Meter sowie im Massenstarthalbfinale, wo auch sein Teamkollege Armin Hager dabei sein wird. Die ersten vier Weltcups sind die Grundlage für die Qualifikationslisten für die im späteren Saisonverlauf anstehenden Großveranstaltungen. Da Minsk als schnellste Bahn der ersten vier Stopps angesehen wird, sind flotte Zeiten gefragt am ersten Wochenende.

Österreichs Teilnehmer 1. Weltcup in Minsk:
Vanessa Herzog (ESC Otrouza), Armin Hager, Gabriel Odor (beide USCI Innsbruck)

Programm 1. Weltcup in Minsk:
Freitag:
17:30     Teamsprint Männer und Frauen
               3.000 Meter Frauen
               5.000 Meter Männer

Samstag:
15:00     500 Meter Frauen (mit Vanessa Herzog)
              1.000 Meter Männer (mit Gabriel Odor)
              1.500 Meter Frauen
              Massenstart Männer (mit Armin Hager und Gabriel Odor)

Sonntag:
15:00     500 Meter Männer
              1.000 Meter Frauen (mit Vanessa Herzog)
              1.500 Meter Männer (mit Gabriel Odor)
              Massenstart Frauen

15.11.2019 11:38

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