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Vanessa Herzog gelingt in Polen der Sieg in der Division B und damit die Rückkehr in die A-Gruppe

zurück Vanessa Herzog gelingt in Polen der Sieg in der Division B und damit die Rückkehr in die A-Gruppe

Eine Zehntel an ihrem vor einem Jahr aufgestellten Bahnrekord vorbei fuhr Vanessa Herzog beim 2. Eisschnelllauf-Weltcup über 500 Meter in Tomaszow Mazowiecki im Herzen Polens. Österreichs Sportlerin des Jahres gewann damit den Wettbewerb der Division B, nachdem sie eine Woche zuvor aufgrund ihrer Disqualifikation in eben diese zweite Gruppe des Weltcups absteigen musste.

Die 24-jährige Wahlkärntnerin sauste in 38.03 Sekunden über die kürzeste, im Weltcup gelaufenen, Distanz und erzielte schon im zweiten Paar die Topzeit. Ihre direkte Laufgegnerin, die dreifache Olympiamedaillengewinnerin und mehrfache Weltmeisterin Miho Takagi aus Japan verwies sie auf den zweiten Platz um 39 Hundertstel. Dritte wurde die aktuelle Olympiasiegerin über 1.000 Meter, die Niederländerin Jorien Ter Mors mit einem Rückstand von vier Zehntel auf Herzog.

"Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die Pflichtaufgabe habe ich damit erfüllt und am Podium war ich von zwei aktuellen Olympiasiegerinnen umgeben", berichtete Herzog über ihren Lauf in der 2. Division im Eisschnelllaufweltcup. Mit dem Sieg gelang der aktuellen Welt-, Europameisterin und Gesamtweltcupsiegerin auf dieser Distanz der Wiederaufstieg in die Topgruppe beim nächsten Weltcup in Nur-Sultan, welcher von 6. - 8. Dezember in der kasachischen Hauptstadt ausgetragen wird.

"Der Start war ein wenig verhalten, wohl auch wegen den Erlebnissen von Minsk noch, aber das wird sich in der Saison noch verbessern", erklärte die 24-Jährige, die dann bis zum Eingang der Schlussrunde ein fehlerfreies Rennen lief. Dort brachte sie dann ein Schrittfehler leicht aus dem Rhythmus. "Ich habe sicher ein Zehntel liegengelassen, also wäre sogar der Bahnrekord drinnen gewesen bei den schwierigen Bedingungen", fügte sie an und bezog sich dabei auf ihre frühe Startposition im Feld der Division B. Denn Herzog startete schon im zweiten Paar, kurz nach der Eisbereitung. "Das Eis war noch feucht, nass und dadurch sehr weich. Das mag ich überhaupt nicht", so Herzog.

Im ersten Massenstarthalbfinale der Männer war der 25-jährige Innsbrucker Armin Hager im Einsatz. In einem sehr taktischen und von einer drei Mann starken Ausreißergruppe geprägten Lauf gelang es ihm nicht, sich gut für den Schlusssprint zu positionieren und er verpasste den Einzug in den Finallauf, wie auch der Weltcupführende Jaewon Chung aus Südkorea.

Ergebnisse 2. Weltcup in Tomaszow Mazowiecki:
500 Meter Damen:
Division B:
1. Vanessa HERZOG (AUT) 38.03
2. Miho TAKAGI (JPN) 38.39
3. Jorien TER MORS (NED) 38.40

Massenstart Männer:
1. Semifinale
1. Arjan STROETINGA (NED)
2. Artur JANICKI (POL)
3. Felix MALY (GER)
17. Armin HAGER (AUT)

23.11.2019 16:09

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