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Platz 33 für Nicolas Andermann beim dritten Saisonweltcup im Short Track

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In Nagoya in Japan fand der dritte Saisonweltcup im Short Track Eisschnelllauf am vergangenen Wochenende statt. Die beiden Wiener Nicolas Andermann und Matthias Wolfgang vertraten die rot-weiß-roten Farben in Asien.

Wie auch beim zweiten Stopp in Montreal konnte das Duo nicht in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen. In den vier Wettbewerben (500, 1.000 sowie zweimal über 1.500 Meter) scheiterten die beiden in den ersten Runden an der schwierigen Auslosung und hatten mit einigen Problemen zu kämpfen. So beschädigte ein Konkurrent bei einem Kontakt über 500 Meter die Wettkampfschiene von Andermann, der dadurch nicht mehr in den Kampf um die Aufstiegspositionen eingreifen konnte.

Über 1.500 Meter fuhr er ein couragiertes Rennen, bis fünf Runden vor dem Ende führte er sogar seinen Heat an. „Dann hat mich ein Australier rausgeschossen und ich verlor der Anschluss“, berichtete der 20-Jährige. Er konnte seinen Lauf zwar fortsetzen, überquerte die Ziellinie als Fünfter, wurde aber von den Offiziellen danach mit einem Penalty bestraft: „Warum ich den bekommen habe, dass wusste weder ich noch unser Trainer.“

„Obwohl ich mich ziemlich gut gefühlt habe, konnte ich mich nicht wirklich mehr gut im Finale platzieren“, berichtete Wolfgang, der auch in den ersten Runden zweimal scheiterte. Am Ende holte Andermann mit Platz 33 über 500 Meter das beste rot-weiß-rote Ergebnis des Wochenendes. Wolfgang belegte Rang 35 über 1.500 Meter sowie Platz 38 über 1.000 Meter. Mit seinem Penalty landete Andermann auf Rang 39 über 1.500 Meter: „Im Ganzen bin ich schon zufrieden mit den Rennen, weil es mir gezeigt hat, dass ich durchaus in der Lage bin, mit stärkeren Gegnern mitzukämpfen.“

Den vierten Saisonweltcup wird das österreichische Team auslassen um sich perfekt auf die in knapp eineinhalb Monaten anstehenden Europameisterschaften, die von 24. – 26. Jänner in Debrecen in Ungarn ausgetragen werden. Dort wollen sie den 23. Platz von Dominic Andermann, dem älteren Bruder Nicos verbessern, den er im letzten Jahr eroberte. „Ich freue mich schon auf die weiteren Wettkämpfe“, gab sich Nicolas zuversichtlich.

02.12.2019 19:17

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