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Nicolas Andermann überrascht mit Viertelfinaleinzug über 1.000 Meter bei ersten Short Track Weltcup in den Vereinigten Staaten

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In Salt Lake City, der Ausrichterstadt der Olympischen Winterspiele 2002, findet der erste Weltcup der Saison im Short Track Eisschnelllauf statt. Am Freitag standen die Vorrunden am Programm über alle vier am Wochenende abgehaltenen Einzelwettkämpfe. Und über 1.000 Meter lieferte der junge Wiener Nicolas Andermann eine faustdicke Überraschung ab. Denn er qualifizierte sich direkt für das Viertelfinale über 1.000 Meter.

Und das trotz des geänderten Vorlaufreglements. Denn nur lediglich 18 Athleten qualifizieren sich direkt für die nächste Runde über 500, 1.000 und 1.500 Meter. Alle restlichen Läufer müssen in die Hoffnungsrunde, die so genannte Repechage, welche am Samstag und am Sonntag am Vormittag der Finaltage abgehalten wird. Dort werden aber nur mehr jeweils zwei Plätze vergeben über 500 und 1.000 Meter sowie vier Plätze über 1.500 Meter.

Somit konnte der 20-Jährige sein bestes Karriereresultat erzielen, auch wenn dieses erst am Sonntag nach Ende des Wettkampfes feststehen wird. Denn mit seinem Sieg im Vorlauf kann er aus den Top 20 nicht mehr verdrängt werden. „Es ist mir zum ersten Mal in meiner Karriere gelungen, soweit in einem Wettkampf vorzustoßen und das bei dieser starken Konkurrenz“, berichtete der junge Österreicher, der unter anderem den aktuellen Europameister über 3.000 Meter, den Israeli Vladislav Bykanov bezwang.

Über 500 Meter, muss er in die Hoffnungsrunde. Als Vorlaufdritter konnte er dort keine weitere Sensation landen. „Es war mein erster Wettkampf und ich bin mit dem Eis nicht ganz zurechtgekommen. Immerhin konnte ich meinen persönlichen Rekord ein bisschen verbessern“, erzählte Nicolas. Eine Runde aufzusteigen gelang auch nicht seinem zwei Jahre älteren Bruder Dominic, der in seinem Heat ebenfalls Dritter wurde. In dem extrem schnellen Lauf hätte der Wiener den aktuellen Österreichischen Rekord um 1,2 Sekunden verbessern müssen: „Ich hatte mich recht gut gefühlt, aber beim Start ist ein Russe neben mir gestürzt und dadurch konnte ich nicht mit der Gruppe mitfahren und musste das Rennen deshalb alleine fahren“.

Auch für Matthias Wolfgang geht es über 500 Meter in die Repechage, wo der dritte Wiener im Bunde des rot-weiß-roten Trios in Utah sein finales Ergebnis ermitteln wird. Über 1.500 Meter landeten Dominic Andermann und Wolfgang auf den jeweils sechsten Plätzen in ihren Vorläufen. „Es war extrem schwierig vom Rennen her und am Ende ist mir in der Höhenlage die Luft ein wenig ausgegangen. Insgesamt habe ich aber die Verbesserungen, vor allem im Bereich der Ausdauer gemerkt, die ich über den Sommer gemacht habe“, erzählte Wolfgang.

Am Samstag warten am Vormittag dann die Hoffnungsläufe über 500 und 1.500 Meter, ehe am Abend die Finalläufe über diese beiden Distanzen ausgetragen werden.

02.11.2019 01:48

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