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Europameisterschaften als riesige Motivation

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Mit der Ankündigung der Austragung der Europameisterschaften im Eisschnelllaufen hat der internationale Eislaufweltverband ISU nun das erste Highlight der Saison 2020/21 bestätigt. Zunächst waren Ende September alle Weltcups im November und Dezember abgesagt worden.

Die Eisschnellläufer beginnen nun ihre internationale Wettkampfsaison mit den Europameisterschaften in Heerenveen in den Niederlanden von 16. – 17. Januar 2021. Da das Format zwischen Einzelstrecke und Mehrkampf alle zwei Jahre alterniert stehen diesmal wieder die Vierkämpfe im Vordergrund. Neben dem Sprint (2x 500, 2x 1.000m) wird auch der Große Vierkampf (500, 3.000 bzw. 5.000, 1.500, 5.000 bzw. 10.000m) ausgetragen, was vier Medaillenentscheidungen bei Männern und Frauen bedeutet.

Im Sprintvierkampf ist Vanessa Herzog Titelverteidigerin. Österreichs aktuelle Sportlerin des Jahres, die auch in diesem Jahr wieder unter den Top fünf Österreichs nominiert ist, freute sich riesig über das erste, nun feststehende Ziel der neuen Saison: "Das die Europameisterschaften nun fixiert sind ist eine riesige Motivation. Es war alles andere als leicht jeden Tag neu zu planen in den letzten Wochen mit dieser Absagen-Flut. Endlich habe ich wieder ein Ziel vor Augen."

Derzeit bereitet sich die 25-Jährige in Inzell mit ersten Wettkämpfen vor. "Will man auf dem absolut besten Niveau trainieren, dann brauchst du mit Weltcups oder Großveranstaltungen Ziele, wo du dich mit der Konkurrenz vergleichen kannst. Ich hoffe, dass dann nach der EM noch ein paar Weltcuprennen auch folgen", erklärte die in Kärnten lebende Tirolerin.

Als Titelverteidigerin muss sie sich keine Sorgen um eine Teilnahme an den Europameisterschaften machen. "Wir warten derzeit noch auf eine genaue Ausschreibung zum Qualifikationsmodus der EM, denn diese gibt es im Moment noch nicht", so Hermann Filipic, Generalsekretär des Österreichischen Eisschnelllaufverbandes. Denn bislang galten die vier Weltcups vor dem Jahreswechsel immer als Grundlage für die Qualifikation. Diese sind seit Ende September aber abgesagt.

"Es wäre schön, wenn auch alle unsere Athleten mit Zielzeiten nun eine Vorgabe für eine etwaige Qualifikation bekommen würden", fügte Filipic an. Die ISU gab außerdem bekannt, dass der Juniorenweltcup in Klobenstein als auch die Juniorenweltmeisterschaften in Salt Lake City abgesagt sind. "Somit gibt es 2020/21 keine internationalen Wettkämpfe für unseren Nachwuchs, was wir sehr bedauern."

05.11.2020 09:31

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