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Nicolas Andermann lässt auch sein Können am EM-Finaltag aufblitzen

zurück Nicolas Andermann lässt auch sein Können am EM-Finaltag aufblitzen

Am Finaltag der Europameisterschaften in der Olympiasportart Short Track zeigten die beiden Wiener Nicolas und Dominic Andermann sich nochmals von ihrer besten Seite. Mit den Rängen 15 für Nicolas und 26 für Dominic eroberten sie über 1.000 Meter ihre besten Einzelergebnisse des Wettkampfes. Für den jüngeren Nicolas war im Viertelfinale Schluss, nach drei guten Einzeldistanzen konnte er sich sogar in die Top 16 der Gesamtwertung schieben.

"Es war ein extrem stark besetzter Heat, bei dem ich bis zum Schluss an der absoluten Topelite Europas dranbleiben konnte. In der Schlussrunde war ich chancenlos, bin aber extrem zufrieden mit meinem Abschneiden, denn es hat alle meine Erwartungen übertroffen", berichtete der 21-jährige Sportsoldat, der auf allen drei Distanzen den Sprung in die Hauptrunde schaffte.

"Vor dem Wettkampf wussten die Jungs nicht wirklich, wo sie stehen, aber vor allem Nico ist drauf und dran den Anschluss an die absoluten Topnationen zu schaffen, was angesichts der schwierigen Ausgangslage mit Corona ein sehr toller Erfolg ist. Wir konnten kaum mit stärkeren Nationalteams, wie in den vergangenen Jahren trainieren, und deshalb stechen die Ergebnisse von Danzig für uns besonders raus", freute sich der Generalsekretär des Österreichischen Eisschnelllaufverbandes Hermann Filipic.

Auch der ältere der beiden Wiener Brüder, Dominic, zeigte über 1.000 Meter sein bestes EM-Ergebnis und schloss den Bewerb auf Rang 26 ab. Mit dem 16. Rang in der Gesamtwertung fixierte Nicolas Andermann auch, dass Österreich auch 2022 über zwei Startplätze im Einzel bei der EM verfügt. Beide Titel bei den Männern am Schlusstag gingen an den Russen Semen Elistratov, die Staffel ging an die Niederlande. Bei den Frauen war die Niederländerin Suzanne Schulting die überragende Läuferin der Kontinentalmeisterschaften. Sie eroberte alle vier Goldmedaillen in den Einzeldistanzen und holte Silber mit ihrer Staffel hinter den Französinnen, die nach einer umstrittenen Disqualifikation für die russische Mannschaft, den Titel holten.

Ergebnisse:
1.000 Meter Männer:
1. Semen Elistratov (RUS)
2. John-Henry Krueger (HUN)
3. Itzhak de Laat (NED)
15. Nicolas Andermann (AUT)
26. Dominic Andermann (AUT)

Allround-Mehrkampf (Endstand nach 500, 1.000, 1.500 und Superfinale)
1. Semen Elistratov (RUS)
2. Pietro Sighel (ITA)
3. Itzhak de Laat (NED)
16. Nicolas Andermann (AUT)
36. Dominic Andermann (AUT)

Staffel Männer:
1. Niederlande
2. Italien
3. Russland
9. Österreich

1.000 Meter Frauen:
1. Suzanne Schulting (NED)
2. Selma Poutsma (NED)
3. Anna Seidel (GER)

Allround-Mehrkampf (Endstand nach 500, 1.000, 1.500 und Superfinale)
1. Suzanne Schulting (NED)
2. Anna Seidel (GER)
3. Sofia Prosvirnova (RUS)

Staffel Frauen:
1. Frankreich
2. Niederlande
3. Italien

24.01.2021 17:49

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