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Erster Wettkampf für Österreichs Short Tracker in Ungarn

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Ihren Saisonauftakt gaben Österreichs Short Tracker in Budapest am vergangenen Wochenende bei der ISU Challenge Series. Sieben Athleten vertraten die rot-weiß-roten Farben in der ungarischen Hauptstadt.

Bei den Herren holte das Wiener Brüderpaar Dominic und Nicolas Andermann das Topergebnis. In der Gesamtwertung der drei gelaufenen Distanzen (1.500, 500, 1.000 Meter) die Plätze 7 durch Dominic und 8 durch Nicolas. Dominic wurde dabei Vierter über 1.000 Meter, Nicolas starker Fünfter über 1.500 Meter. Die beiden Wiener schafften damit auf diesen Distanzen den Sprung in das Finale.

Heinrich Liu (16.), Matthias Wolfgang (18.) und Markus Gritsch (20.) rundeten ein gutes Teamergebnis ab. Bei den Junioren gab es einen 19. Platz durch Tobias Wolf sowie Rang 27 durch Stefan Frighenciu. „Als Trainer war ich sehr zufrieden mit dem Saisonstart. Sie haben einige neue Bestzeiten und gute Leistungen gezeigt. Für ein weinendes Auge sorgten die zwei Verletzungen“, berichtete Christian Lukas.

Der ehemalige Nationalteamathlet aus der Steiermark unterstützt Nationaltrainer Ivan Pandov bei der Arbeit mit dem jungen Team. Der Grazer Stefan Frighenciu zog sich eine Handverletzung zu, Nicolas Andermann prellte sich die Hüfte sowie die Rippen. Folgen von Stürzen im Wettkampf bei der spektakulären Sportart. „Die beiden sind aber schon wieder am Weg der Besserung. Die nächsten Wettbewerbe und Gegner können kommen. Wir sind bereit“, fügte Lukas an.

„Insgesamt war der erste Wettkampf ganz in Ordnung. Die Endplatzierung hätte aber ruhig besser sein können. Ich konnte mich von Distanz zu Distanz steigern in den Platzierungen und den Leistungen. Über 1.000 Meter habe ich dann eine Medaille knapp verpasst“, berichtete Dominic Andermann. Auch sein jüngerer Bruder war nicht ganz zufrieden mit seinem Auftritt in Budapest, haderte mit einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen: „Der Wettkampf war gut, aber scheinbar bin ich bei den Referees nicht so beliebt und das hat mir einige Punkte gekostet.“

Seine Fehler im ersten Wettkampf nach dem einmonatigen Trainingslager in Bormio analysierte auch Matthias Wolfgang: „Ich bin zufrieden, aber durch ein paar dumme Fehler hat es mich im Klassement zurückgeworfen. Ich habe ein paarmal nicht gut überholt und dann kam ein Penalty im B-Finale dazu. Die Fitness passt und der Speed ist gut. Damit stimmt der Weg in die Saison.

Eine neue Altersklasse wartet 2019/20 auf Tobias Wolf. Das Talent aus Weiz stieg in die Juniorenklasse B auf. „Für mich war der Start gut. Ich konnte über 500 Meter meinen Rekord verbessern und habe dadurch gesehen, wo ich mich über den Sommer gesteigert habe.“

27.09.2019 12:44

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