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Vorschau auf den Juniorenweltcup in Innsbruck

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Von 27. – 28. Jänner findet in der Olympiaworld in Innsbruck der Eisschnellllauf-Weltcup der Junioren und U-23 statt. Es ist das Sprungbrett der Athleten in Richtung der höchsten Klasse und mit 180 Teilnehmern top besetzt.

Aus 21 Nationen strömen an diesem Wochenende die besten Nachwuchsläufer im Eisschnelllauf nach Innsbruck. Der zweite Junioren- und U-23-Weltcup der Saison findet in der Olympiaworld statt. Zwei Tage lang kämpfen die Athleten um schnelle Zeiten und gute Ergebnisse. Sechs junge Tiroler Sportler sind in dem großen Teilnehmerfeld gemeldet. Bei den Junioren greifen Gabriel Odor, Viola Feichtner und Viktoria Schinnerl nach Topplatzierungen. Das Trio zeigte in den letzten Jahren durch viele starke Ergebnisse auf. Beim ersten Weltcup der Saison im bayerischen Inzell belegte der 17-jährige Odor den dritten Platz im Massenstart. Seine Teamkollegin Viola Feichtner platzierte sich in der letzten Saison als Dritte in der Gesamtwertung über 3.000 Meter. Insgesamt haben in den letzten Jahren sechs junge heimische Athleten den Sprung auf das Podest im Juniorenweltcup geschafft. Vielleicht schafft das junge Team vor heimischer Kulisse den erneut den Sprung aufs Stockerl?

Je sechs Disziplinen werden bei den Herren und Damen ausgetragen. Am Samstag starten die Wettkämpfe mit dem Rennen über 1.000 Meter. Danach folgt die längste Distanz für die jungen Athleten, die 3.000 Meter. Siebeneinhalb Runden gilt es dort zu absolvieren, welche die Schnellsten in unter vier Minuten laufen. Zum Abschluss des ersten Tages folgt der Team Sprint. Dort treten jeweils zwei Nationalteams mit je drei Athleten gegeneinander an. Der zweite Tag beginnt mit dem Sprint über 500 Meter, der kürzesten Weltcupdistanz. Die letzte Einzelstrecke wird über 1.500 Meter gelaufen, ehe die Zuseher, die das Event bei freien Eintritt genießen können, ein besonderes Spektakel erwartet. Der abschließende Wettkampf ist der Massenstart, bei dem bis zu 30 Athleten über 12 Runden um den Sieg kämpfen.

In dieser Disziplin hat sich auch Linus Heidegger für die Olympischen Winterspiele in Südkorea qualifiziert. Der Innsbrucker wird am Wochenende über 3.000 Meter und im Massenstart im Einsatz sein und testet seine Olympiaform im U-23-Weltcup. Die gute Entwicklung des jungen Eisschnelllaufnationalteams ist nur möglich Dank des unermüdlichen Einsatzes des Innsbrucker Vereins USCI. Sie sind gemeinsam mit dem Österreichischen Eisschnelllauf Verband verantwortlich für die Ausrichtung des Events. Dank gilt auch dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck sowie den zahlreichen Sponsoren der Veranstaltung.

22.01.2018 10:34

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