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Vanessa Herzog gewinnt EM-Gold im Sprintvierkampf

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Zum ersten Mal in ihrer Karriere gewann die 23-jährige Vanessa Herzog die Goldmedaille im Sprintvierkampf bei den Europameisterschaften in Klobenstein. Die Arena Ritten ist für die in Kärnten lebende Tirolerin der Schauplatz für viele Premieren. 2012 gewann sie hier ihren ersten Juniorenweltcup, 2013 ihren ersten Junioren WM-Titel. Nun krönte sie sich zu Europas bester Sprinterin.

"Die Goldmedaille fühlt sich super an. Das war wieder ein richtig geiler Lauf über 500 Meter und der Tausender war viel besser als gestern", freute sich die junge Österreicherin. Nach ihren drei Medaillen bei den Einzelstrecken-Europameisterschaften in Kolomna im Jänner 2018 fügt sie nun eine weitere Goldene ihrer Sammlung hinzu. Wie am Samstag legte sie mit einem phänomenalen Lauf über 500 Meter den Grundstein zum Sieg. Bis auf eine Hundertstel kam sie an ihren, am Samstag aufgestellten, Bahnrekord heran und baute ihren Vorsprung in der Gesamtwertung auf die beiden Russinnen Daria Kachanova und Olga Fatkulina wieder aus.

Das Geheimnis ihres Erfolges ortete Herzog vor allem in der intensiven Vorbereitung auf den Start sowie auf die letzte Runde des 1.000-Meter-Laufes: "Wir haben da viel Zeit investiert. Als ich am Samstag die Startzeit gehört habe, konnte ich es nicht glauben wie schnell ich war. Und das viele Training für den Tausender hat mich auch über 500 Meter schneller gemacht." Erneut distanzierte sie ihre Konkurrentinnen über 500 Meter um mehr als vier Zehntel. Damit ging sie mit einem Vorsprung von 1,4 Sekunden in den abschließenden Lauf über 1.000 Meter.

Zwar zeigte die 21-jährige Russin Daria Kachanova ihr großes Talent und zauberte eine Zeit von 1:15.21 auf das Eis der Arena Ritten, doch Herzog zeigte sich in der letzten Paarung wenig beeindruckt. Mit einem dritten Platz fuhr sie in 1:15.89 zur Goldmedaille, eben auf jener Eisschnelllaufbahn, wo sie ihre ersten internationalen Erfahrungen sammelte: "Seit 15 Jahren komme ich regelmäßig nach Klobenstein. Vor allem wenn die Sonne scheint ist es absolut genial hier zu laufen."

Viel Zeit zum Feiern nimmt sich die frisch gebackene Europameisterin aber nicht, denn schon in vier Wochen wartet die Einzelstreckenweltmeisterschaft im bayerischen Inzell. Und auch dort hat die 23-Jährige Edelmetall im Fokus.

Ergebnisse:
500 Meter Sprintvierkampf Damen (Tag 2):
1. Vanessa Herzog (AUT) 37.62
2. Olga Fatkulina (RUS) 38.05
3. Daria Kachanova (RUS) 38.22

1.000 Meter Sprintvierkampf Damen (Tag 2):
1. Daria Kachanova (RUS) 1:15.21
2. Jutta Leerdam (NED) 1:15.76
3. Vanessa Herzog (AUT) 1:15.89

Endergebnis Sprintvierkampf (nach 4 von 4 Bewerben)
GOLD: Vanessa Herzog (AUT) 151.445 Punkte
SILBER: Daria Kachanova (RUS) 151.870
BRONZE: Olga Fatkulina (RUS) 152.430

13.01.2019 15:35

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