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Nico Andermann schrammt bei EM-Premiere hauchdünn am Halbfinale vorbei

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In Debrecen in Ungarn fanden die Europameisterschaften im Short Track statt. Mit den beiden Wiener Brüdern Dominic und Nicolas Andermann waren auch zwei rot-weiß-rote Athleten am Start. Bei schwierigen Eisverhältnissen und einer dominierenden Mannschaft aus dem Veranstalterland, mit Ausnahme der Staffel die an Russland ging, gewannen die Brüder Shaolin und Shaoang Liu vier Goldmedaillen und drei Silbermedaillen bei den Herren, schlugen sich die beiden Österreicher tapfer und landeten in der Gesamtwertung auf den Plätzen 25 durch Nico und 41 durch Dominik.

Ganz unterschiedlich bereitete sich das Brüderpaar aus Wien auf die Großveranstaltung vor. Während Dominik in Wien trainierte, probierte es Nico in Aosta an der Seite des italienischen Nationalteams. Die Trainingskooperation initiierte der österreichische Nationaltrainer Ivan Pandov, dessen Sohn die Geschicke der Italiener leitet.

„Die zwei Wochen in Italien waren super und ich habe meine EM-Leistungen sicherlich dem Trainingslager zu verdanken, da ich die schnellen Zeiten gewöhnt war“, freute sich Nico, der mit Rang 23 über 1.000 Meter für das beste österreichische Ergebnis auf den Einzelstrecken sorgte, bei seiner ersten Teilnahme. Vor allem haderte der junge Wiener mit den für ihn schwierigen Laufansetzungen. Nur zu oft hatte er mit dem wohl stärkst besetzten Heat sich in der ersten Runde abzufinden: „Das ist bitter, aber so ist es halt und es ist hart, wenn du dich gleich zu Beginn gegen den Vizeeuropameister beweisen musst“.

Am knappsten ging es für 20-Jährigen auf der längsten Distanz zu: „Mit den 1.500 Metern war ich recht zufrieden, da ich wirklich im Vorderfeld mitmischen konnte. Leider habe ich dann hauchdünn um zwei Hundertstel das Halbfinale verpasst.“ Auch über 500 Meter endete sein EM-Rennen in der Auftaktrunde. Zwar startete er gut in den Bewerb, ging nach dem Start in Führung aber musste diese Position wieder hergeben. Nur aber der erste Platz war für den Aufstieg notwendig.

Nicht so positiv wie sein Bruder beurteilte Dominic seinen EM-Auftritt. „Es war leider nicht so berauschend, auch ich hatte relativ harte Vorläufe und musste einen Sturz über 500 Meter hinnehmen. In den Ranking Finals lief es dann etwas besser“, resümierte der ältere Bruder von Nico.

Mit dem 25. Endrang in der Gesamtwertung fixierte Nico Andermann, dass auch 2021 wieder zwei Österreicher bei der EM startberechtigt sind.

03.02.2020 10:26

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