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Zwischen Ardagger und Amsterdam

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Seit dieser Saison startet der 21-jährige Floris Root für die österreichische Nationalmannschaft im Eisschnelllauf. Beim Weltcup in Heerenveen feiert er sein Debüt auf dem höchsten Level in dieser Sportart. Der in den Niederlanden aufgewachsene Sportler hat sich entschieden, für das Heimatland seiner Mutter, einer Niederösterreicherin zu starten.

„Ich bin eigentlich oft im Mostviertel zu finden, denn aus Ardagger kommt meine Mutter und die Familie lebt in Ferschnitz und St. Martin. Es ist ein wenig hügeliger als in den Niederlanden, aber wunderschön“, erklärt Root. Sein Vater stammt aus der Region Zuid-Holland, genauer gesagt aus De Kaag, einer kleinen Insel die nur mit einer Fähre erreichbar ist.

„Früher gab es da immer Natureis. Mein Vater hat als Trainer gearbeitet und als er ich mitgenommen hat, hat es mir natürlich Spaß gemacht“, erinnert sich Root. Auf der 200-Meter-Bahn in Leiden hat er dann seine ersten Runden gedreht. Der 21-Jährige entwickelte sich zu einem Topsportler und belegte 2014 den dritten Platz über 1.000 Meter bei den niederländischen Juniorenmeisterschaften.

„Diese Strecke mag ich eigentlich am liebsten, jedoch wenn es über 1.500 Meter super läuft, dann ist das auch toll“, erzählt Root, der in Heerenveen über 1.000 Meter an den Start geht. Danach geht es gemeinsam mit Armin Hager nach Calgary, wo sich die beiden auf den dritten Saisonweltcup vorbereiten werden.
Der 21-Jährige studiert derzeit Sportmarketing an der Johan-Cruyff-Akademie in Amsterdam. „Ich finde es sehr interessant und ich kann es super mit meinem Sport kombinieren.

08.11.2017 22:16

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