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Steirer Tobias Wolf belegt Rang zwei bei European Series in Hart bei Graz

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In Hart bei Graz fand an diesem Wochenende die European Series in der Olympiasportart Short Track statt. Bei dem internationalen Event messen sich die besten Nachwuchsläufer Europas. Zum ersten Mal wurde die Veranstaltung in der Eishalle in Hart bei Graz ausgetragen.

„Die Infrastruktur ist für unseren Bewerb hier ideal. Wir haben nur positive Rückmeldungen von den Trainern, Athleten und Funktionären erhalten. Einen herzlichen Dank an die Gemeinde, die uns tatkräftig unterstützt hat“, berichtet Hermann Filipic, Präsident des Steirischen Eislaufverbandes und Organisationschef.

Filipic, der auch als Generalsekretär die Geschicke des Österreichischen Eisschnelllauf Verbandes lenkt, möchte auch in der Zukunft die Halle für Bewerbe nutzen. „Aber nicht nur Veranstaltungen haben wir im Kopf, wir möchten auch mit den Vereinen vor Ort zusammenarbeiten. Short Track ist auch ein hervorragendes Kompensationstraining für Eishockey und in dieser Sportart hat Hart eine tolle Nachwuchsarbeit“, fügt er an.

Jungtalent Wolf mit Rang zwei in Gesamtwertung

150 Athleten aus 14 europäischen Nationen nahmen an den Wettbewerben an diesem Wochenende in der Steiermark teil. „Die European Series ist die Vorstufe zum Weltcup. Hier sammeln die Athleten die Erfahrung und können sich international messen“, erklärt Filipic.

Fünf weitere Austragungsorte gibt es noch, ehe sich die Top-Acht jeder Kategorie für das Europafinale qualifizieren. Gute Chancen dafür hat das steirische Jungtalent Tobias Wolf. Der 12-jährige Weizer belegt den zweiten Platz in der Gesamtwertung der Junioren D mit den Rängen zwei (1.500m), fünf (500m) und drei (1.000m). Sein Teamkollege, der Grazer Stefan Frighenciu, wird Dritter über 1.500 Meter und jeweils Vierter über 500 und 1.000 Meter. Seit knapp mehr als einem Jahr ist der 14-Jährige in der Olympiasportart Short Track unterwegs.

Nächster Stopp Weltcupauftakt in Budapest

Auch das heimische Nationalteam mit den Brüdern Nicolas und Dominic Andermann nahm an den Wettkämpfen teil. Nach einem trainingsintensiven Sommer war dies erst der zweite Saisonbewerb für die Mannschaft von Nationaltrainer Ivan Pandov. „Wir haben extrem intensiv gearbeitet in den letzten Monaten. Natürlich spüren sie jetzt das ein wenig und es fehlt auch noch an der Wettkampfhärte. Ich hätte mir beim Heimevent natürlich ein wenig bessere Resultate erhofft. Aber die Jungs brauchen jetzt eine Verschnaufpause um vor allem im Kopf wieder frisch zu werden“, erklärt der Nationaltrainer.

Von 28. – 1. Oktober findet in Budapest der erste Weltcup der Saison statt. „Über 250 Athleten aus 41 Nationen haben gemeldet. In der Olympiasaison ist jeder Bewerb wie eine Weltmeisterschaft“, erklärt Hermann Filipic.

10.09.2017 14:41

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