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Was ist Eisschnelllauf?

Auf den Laufbahnen mit den von der Leichtathletik übernommenen 400 Meter-Ovalen ist wegen der ausgreifenden Körperbewegungen beim Schlittschuhlauf ein störungsfreier Lauf nur mit wenigen Läufern möglich. Es hat sich darum der Modus des paarweisen Laufens auf einer zweibahnigen Anlage mit mehreren Durchgängen herausgebildet. Die entsprechende Regel dafür wurde von der Internationalen Eislauf Vereinigung (IEV), dem Vorläufer der ISU, 1892 aufgestellt.

Die Athleten bekommen für den Start eine ausgeloste Bahn zugewiesen und wechseln in jeder Runde auf der Wechselgeraden (ca. 100 m) überkreuz die Bahn. Damit wird die unterschiedliche Länge der Innen- und Außenbahn nach jeder Runde ausgeglichen. "Zielfoto"-Entscheidungen sind daher nicht vorgesehen, die endgültige Entscheidung über die Platzierung fällt gewöhnlich mit dem letzten Laufdurchgang durch den Vergleich der gemessenen Laufzeiten.

Um bei größeren Veranstaltungen Zeit einzusparen, sind seit kurzem sogenannte Quartettstarts ab der Renndistanz von 1500 Metern zulässig. Hierbei befinden sich (bis zu) vier Läufer zur selben Zeit in zwei Paaren auf der Bahn mit einem Abstand von etwa einer halben Runde zwischen den startenden Paaren. Der Start erfolgt entweder gleichzeitig für beide Paare, wobei die Startpunkte um eine halbe Runde versetzt sind oder das zweite Paar erhält von der gleichen Startlinie das Startsignal, wenn das erste Paar etwa eine halbe Runde zurückgelegt hat.

Da die paarweisen Läufe im Vergleich zu den Laufwettbewerben der Leichtathletik keinen unmittelbaren Vergleich aller Teilnehmer zulassen, zeigen die persönlichen Trainer am Rande der Außenbahn ihren Schützlingen zur Orientierung auf Klapptafeln die jeweils zuletzt gelaufene Rundenzeit auf eine Zehntelsekunde genau an, die erste Ziffer der vollen Sekundenzahl wird dabei meist weggelassen, da weitgehend unveränderlich.

Quelle: Wikipedia