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Weiches Eis und hervorragende Stimmung bei der Short Track WM in Rotterdam

zurück (c) Martin Nitsch

Nicht ganz nach Wunsch lief es für den 21-jährigen Dominic Andermann bislang bei den Short Track Weltmeisterschaften in Rotterdam. Der Wiener verpasste den Einzug in die Finalrunden auf allen drei Strecken, konnte sich in den Platzierungsrunden aber durchaus gut präsentieren. Über 500 Meter feierte er einen Laufsieg. Auf der Strecke über 1.500 Meter belegte er den zweiten Platz im Ranking-Finale.

"Am Freitag ging die Schiene noch nicht so gut. Wir haben sie aber am Abend dann noch verändert und die Ergebnisse in den Ranking Finals zeigen, dass das geholfen hat“, berichtet Andermann. Er beendet die 500 Meter auf Rang 42 und gewinnt dabei das Ranking-Finale. Dort feiert er einen klaren Start-Ziel-Sieg. Über 1.500 Meter belegt er Rang 46. Probleme bereitet in Rotterdam das Eis. "Das Eis ist sehr schwierig weil es sehr weich ist. Man sieht auch, dass die Besten der Welt damit Probleme haben und keine schnellen Zeiten erzielen“, erzählt der 21-Jährige, der Österreichs einziger Vertreter bei der WM ist.

Begeistert zeigt er sich von der Stimmung in der Rotterdamer Ahoy-Halle. Knapp 9.000 Zuseher verwandeln die Multifunktionshalle in einen wahren Hexenkessel für die Olympiasportart Short Track. "Die Stimmung in der Halle ist sehr eindrucksvoll. Die Holländer haben ein Mega-Event inszeniert. Ich bin schon ein wenig nervöser in die Rennen gegangen vor den Tausenden an Zusehern. Aber im Rennen legt sich die Nervosität dann schnell, dann ist man doch sehr mit den Konkurrenten beschäftigt“

500 Meter Herren:
1. Sjinkie KNEGT (NED)
2. Dajing WU (CHN)
3. Yi Ra SEO (KOR)
4. Samuel GIRARD (CAN)
42. Dominic ANDERMANN (AUT)

1.500 Meter Herren:
1. Da Woon SIN (KOR)
2. Samuel GIRARD (CAN)
3. Yi Ra SEO (KOR)
4. Victor AN (RUS)
46. Dominic ANDERMANN (AUT)

11.03.2017 21:33

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