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Sensationeller Saisonauftakt für Vanessa Herzog in Heerenveen

zurück Sensationeller Saisonauftakt für Vanessa Herzog in Heerenveen

Mit dem ersten Weltcup in Heerenveen in den Niederlanden beginnt für Österreichs Eisschnelllaufnationalteam die Olympiasaison 2017/18. Am ersten Tag im Thialf-Eisstadion sind vier rot-weiß-rote Athleten im Einsatz.

Der Auftakt für das heimische Team erfolgte über die 500 Meter-Distanz bei den Damen. Vanessa Herzog startete mit einer Angangszeit von 10.5 Sekunden und überzeugte vor allem auf der 400-Meter-Runde mit starken 27.1. Lediglich Siegerin Nao Kodaira aus Japan war auf der Schlussrunde schneller als die junge Österreicherin. Herzog landet damit auf Rang vier mit ihrer schnellsten jemals in Europa gelaufenen Zeit von 37,68 Sekunden, nur eine Hundertstel vom Podest getrennt: "Natürlich ist die eine Hundertstel bitter, aber ich habe ein Klasserennen zum Auftakt abgeliefert. Der Start war richtig schnell und die Runde war perfekt. Die Form passt super und ich freue mich schon auf die nächsten Einsätze."

Nach ihrem vierten Plat über 500 Meter erreicht Vanessa Herzog souverän das Finalfeld im Massenstart. Die 22-Jährige wird in ihrem Semifinale Dritte, gewinnt den ersten Zwischensprint und den Finalsprint des Hauptfeldes. "Ich habe mich voll auf den ersten Zwischensprint konzentriert und diesen auch gewonnen. Danach bin ich im Windschatten mitgelaufen. Allerdings wollte ich mich im Zielsprint mit der Kanadierin Blondin noch messen und konnte auch diesen auch gewinnen", berichtet Herzog aus dem Thialf. Die Tiroler Juniorin Viola Feichtner verpasste den Sprung ins Finale knapp, sammelte aber mit ihrem elften Platz im ersten Semifinale vier wertvolle Weltcuppunkte: "Es war dann ziemlich knapp im Sprint am Schluss. Ich freue mich über ein gutes Rennen".

Auch Heidegger und Hager verpasse Finaleinzug

Ebenfalls nicht im Finalfeld stehen der WM-Fünfte in dieser Disziplin Armin Hager und Linus Heidegger. Hager belegt Rang 13 im zweiten Semifinale, Heidegger erreicht Platz 15 im ersten. "Ich hab schon befürchtet das der erste Massenstart richtig zäh wird. Ich habe mich voll auf den Japaner Tsuchiya konzentriert. Nachdem der aber an keinem Zwischensprint mitgemacht hat, bin ich nervös geworden und habe es selbst probiert. Die Punkte als Vierter habe ich denkbar knapp verpasst. Ich wollte mich dann nicht zurück ins Feld fallen lassen und bin ausgerissen. Leider wurde ich eingeholt und hatte im Zielsprint keine Chance mehr", resümiert Heidegger sein Rennen. Auch sein Teamkollege Hager erlebt ein schwieriges Rennen. "Ab den Zwischensprints wird es richtig hektisch. Ich konnte mich eigentlich nie gut hinter den Spitzenleuten positionieren. Dann wird es natürlich schwierig Punkte zu sammeln. Und ohne Punkte ist es fast unmöglich bei dem starken Feld sich ins Finale zu fahren", erklärt Hager.

Ergebnisse Heerenveen:
500 Meter Damen
1. Nao KODAIRA (JPN) 37.29
2. Sang-Hwa LEE (KOR) 37.60
3. Angelina GOLIKOVA (RUS) 37.67
4. Vanessa HERZOG (AUT) 37.68

Massenstart Damen Semifinale 1 (Top8 im Finale)
1. Irene SCHOUTEN (NED)
2. Francesca BETTRONE (ITA)
3. Claudia PECHSTEIN (GER)
11. Viola FEICHTNER (AUT)

Massenstart Damen Semifinale 2 (Top8 im Finale)
1. Janneke ENSING (NED)
2. Magdalena CZYSZCZON (POL)
3. Vanessa HERZOG (AUT)

Massenstart Herren Semifinale 1 (Top8 im Finale)
1. Ryosuke TSUCHIYA (JPN)
2. Seung-Hoon LEE (KOR)
3. Bart SWINGS (BEL)
15. Linus HEIDEGGER (AUT)

Massenstart Herren Semifinale 2 (Top8 im Finale)
1. Harald SILOVS (LAT)
2. Olivier JEAN (CAN)
3. Konrad NIEDZWIEDSKI (POL)
13. Armin HAGER (AUT)

10.11.2017 20:51

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